20 Jahre aconsea: New Work in Old Buildings – ein Symposium voller Impulse
Wie sehen Arbeitswelten aus, die Menschen, Organisationen und bestehende Gebäude gleichermaßen in die Zukunft führen?
Dieser Frage widmete sich unser Symposium „New Work in Old Buildings“ am 9. Juli 2026 im LBBW Forum Stuttgart – und zugleich feierten wir einen besonderen Meilenstein: 20 Jahre aconsea.
Der Tag war weit mehr als ein Jubiläum. Gemeinsam mit Kundinnen und Kunden, Partnern, Referierenden und langjährigen Wegbegleitern entstand ein inspirierender Raum für Austausch, neue Perspektiven und persönliche Begegnungen.
Wissenschaft trifft Praxis
Den Auftakt gestaltete Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO. In seinem persönlichen Rückblick nahm er die Gäste mit auf eine Reise durch die Entwicklung der Arbeitswelt – von den Anfängen der Arbeitsweltforschung in den 1980er-Jahren bis heute. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll die Verbindung von wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischer Erfahrung für die Gestaltung zukunftsfähiger Arbeitswelten ist.
Neue Arbeitswelten brauchen mehr als neue Flächen
Isabell Gerhäusser vom Kultusministerium Baden-Württemberg zeigte, wie sich Flächen effizient nutzen lassen, ohne die Qualität der Zusammenarbeit zu beeinträchtigen. Ihre Erfahrungen machten deutlich: Ein gutes Flächenkonzept allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse der Menschen und Abteilungen frühzeitig einzubeziehen.
Ein Campus für Zusammenarbeit, Identität und Zukunft
Wiebke Wöllner von der MAHLE International GmbH gab spannende Einblicke in das Projekt „One MAHLE Campus“. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung einer modernen Arbeitsumgebung, die Mitarbeitende unter einem Dach zusammenführt. Dabei wurde deutlich, wie Arbeitswelten Zusammenarbeit und Vernetzung fördern, die Identität eines Unternehmens stärken und gleichzeitig Raum für die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt schaffen können. Ein professionelles Change-Management spielt dabei eine zentrale Rolle.
New Work beginnt nicht erst im Neubau
Dass zukunftsfähige Arbeitswelten auch im Bestand möglich sind, zeigte Dr. Karl-Heinz Vehling von KSB Intax Hannover. Anhand des Umzugs aus einer Villa in ein Gebäude aus den 1970er-Jahren wurde deutlich, wie wichtig es ist, bei Veränderungen die DNA eines Unternehmens zu bewahren und gleichzeitig den Sinn der Veränderung zu vermitteln.
Das Labor der Zukunft braucht mehr als Technik
Auch der Blick auf besondere Arbeitsumgebungen durfte nicht fehlen: Rüdiger Schneider von aconsea stellte eine gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und Partnern durchgeführte Untersuchung zum „Labor der Zukunft“ vor. Denn gerade Laborflächen stellen besondere Anforderungen: Technik, Sicherheit, Prozesse und gesetzliche Vorgaben müssen mit effizienten Arbeitsabläufen und Raum für Innovation verbunden werden.
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